Bangkoks große Tempel: Eintritt, Audioguide und zwei Fallen
Artikel aktualisiert: 2026-09-21
Bester Kurs EUR · Bangkok: 38,10 — Superrich Thailand — Headquarter Rajdamri 1 · 20. Sept., 08:58 → Details
Die drei großen Tempel am Fluss — der Große Palast mit Wat Phra Kaew, Wat Pho und Wat Arun — sind an einem Vormittag zu schaffen, liegen wenige Minuten voneinander entfernt und kosten zusammen rund tausend Baht. Das ist überschaubar. Weniger überschaubar ist, was man davon versteht, wenn niemand erklärt, was man gerade sieht, und wie viel Zeit man an den beiden Maschen verliert, die vor jedem dieser Tempel auf Neuankömmlinge warten.

Die Eintritte
| Tempel | Eintritt | Hinweis |
|---|---|---|
| Großer Palast / Wat Phra Kaew | rund 500 Baht | etwa 8:30–15:30 Uhr, Einlass endet vor Schließung |
| Wat Pho | rund 300 Baht | inklusive einer Flasche Wasser |
| Wat Arun | rund 200 Baht | mit der Querfähre über den Fluss erreichbar |
Alle Preise sind Größenordnungen aus 2026. An den großen Kassen werden Karten akzeptiert; für die Fähre, Wasser, Sarong-Leihe und die kleineren Tempel brauchen Sie Bargeld in kleinen Scheinen.
Der Große Palast ist der teuerste und der strengste. Er öffnet am Morgen und schließt am Nachmittag; der letzte Einlass liegt davor. Wer um 15 Uhr ankommt, hat schlechte Karten. Am besten gehen Sie zuerst hierhin, direkt nach der Öffnung, wenn die Reisegruppen noch nicht da sind.
Wat Pho liegt direkt südlich, ein paar Minuten zu Fuß. Der liegende Buddha ist das Hauptmotiv, aber der Tempel ist auch die traditionelle Massageschule des Landes, und eine Massage im Pavillon auf dem Gelände ist ein Programmpunkt für sich — bar zu zahlen, mit Wartezeit am Nachmittag.
Wat Arun liegt gegenüber auf der anderen Flussseite. Die Querfähre vom Anleger bei Wat Pho kostet ein paar Baht, fährt alle paar Minuten und ist der schönste Teil des Weges.
Audioguide: leihen, buchen oder Führer
Ohne Erklärung ist der Große Palast eine Abfolge goldener Gebäude. Mit Erklärung ist er die Geschichte der Dynastie, die Thailand bis heute regiert. Die Frage ist nur, wie viel Sie für die Erklärung ausgeben.
Leih-Audioguide am Palast. Am Eingang gibt es Geräte für rund 200 Baht, gegen Hinterlegung des Reisepasses oder einer Kreditkarte als Pfand. Es funktioniert, deckt aber nur den Palast ab, und der hinterlegte Pass fehlt Ihnen, solange Sie im Gelände sind. Nehmen Sie lieber die Karte als Pfand.
Audiotour auf dem eigenen Telefon. Selbstgeführte Audiotouren, online für ein paar Euro gekauft, decken mehrere Tempel und den Weg dazwischen ab, mit Karte und in der eigenen Sprache. Für den ganzen Vormittag am Fluss schlagen sie den Leih-Audioguide beim Preis und beim Umfang, und Sie behalten Ihr Tempo. Kopfhörer und geladener Akku vorausgesetzt; ein Ersatzakku ist an einem heißen Tag ohnehin sinnvoll.
Lizenzierter Führer am Tor. Lizenzierte Führer bieten am Eingang des Palasts eine Führung für rund 1.000 bis 2.000 Baht für ein paar Stunden an. Für eine Gruppe oder Familie, die Fragen stellen will, ist das ein faires Angebot; achten Sie auf die offizielle Lizenzkarte. Für zwei Personen mit Audiotour ist es Luxus.
Die Kleiderordnung
Sie gilt an allen drei Tempeln und wird am Großen Palast konsequent durchgesetzt: keine kurzen Hosen, keine freien Schultern, keine durchsichtigen oder engen Kleidungsstücke. Das gilt für alle Besucher, unabhängig vom Geschlecht. Wer nicht passend gekleidet ankommt, kann draußen einen Sarong kaufen oder leihen — die Verkäufer stehen genau dort, wo man sie braucht, und wissen, dass Sie keine Wahl haben.
Am einfachsten: leichte lange Hose, T-Shirt mit Ärmeln, Schuhe, die sich leicht ausziehen lassen, weil man die Gebäude ohne Schuhe betritt.
Falle eins: „Der Tempel ist heute geschlossen”
Auf dem Weg zum Palast, oft direkt vor den Mauern, spricht Sie jemand freundlich an — manchmal in einer Kleidung, die nach Uniform aussieht — und erklärt, der Palast sei heute wegen einer Zeremonie oder eines buddhistischen Feiertags geschlossen, oder nur für Thailänder geöffnet. Statt dessen empfiehlt er einen anderen Tempel, sehr schön, und ein Tuk-Tuk-Fahrer steht zufällig bereit, für 20 oder 40 Baht.
Der Palast ist praktisch nie geschlossen. Gehen Sie weiter bis zum Eingang und schauen Sie selbst. Wenn er tatsächlich einmal geschlossen wäre, steht es dort auf einem Schild.
Falle zwei: die Edelstein-Rundfahrt
Das Tuk-Tuk aus Falle eins fährt in der Regel nicht zu einem Tempel, sondern zu einem Schneider und zu einem Edelsteingeschäft. Dort bekommt der Fahrer Provision, und Sie hören eine Geschichte über Saphire, die heute besonders günstig seien und sich zu Hause mit Gewinn weiterverkaufen ließen. Das ist die älteste Masche Bangkoks, und sie funktioniert, weil die Fahrt so billig und die Leute so freundlich sind.
Nehmen Sie kein Tuk-Tuk, das Ihnen jemand vor einem Tempel anbietet. Nehmen Sie eines, das Sie selbst angehalten haben, und nennen Sie das Ziel vorher — oder fahren Sie mit dem Boot.
Zwischen den Tempeln: das Boot
Das Linienboot auf dem Fluss ist die günstigste und schnellste Verbindung zwischen den Tempeln und dem Rest der Stadt. Es fährt mit festen Halten am Ufer, kostet wenige Dutzend Baht und umgeht den Verkehr der Altstadt vollständig. Von der Anlegestelle bei Wat Pho fährt die Querfähre nach Wat Arun; das Linienboot bringt Sie danach flussabwärts zum BTS-Anschluss oder zurück in die Stadt. Bargeld in kleinen Scheinen genügt.
Wie viel Bargeld für den Tag
Eintritte, Fähre, Wasser, Sarong, ein Mittagessen in der Altstadt und die Massage in Wat Pho: 1.500 bis 2.500 Baht für zwei Personen, in 100ern und 20ern. Die Audiotour und gegebenenfalls Onlinetickets für andere Sehenswürdigkeiten zahlen Sie vorher mit Karte. Wechseln Sie das Bargeld nicht am Hotel, sondern in einer Filiale mit veröffentlichten Kursen; welche in Bangkok erfasst sind und wie sie heute stehen, sehen Sie auf der Bangkok-Seite.
Kurz
- Palast zuerst, gleich nach der Öffnung; Wat Pho danach zu Fuß; Wat Arun mit der Fähre.
- Audiotour auf dem Telefon für den ganzen Vormittag, Leihgerät nur für den Palast, Führer für Gruppen.
- Lange Hose, bedeckte Schultern, leicht ausziehbare Schuhe.
- „Heute geschlossen” ist nie wahr, und ein Tuk-Tuk für 20 Baht endet im Edelsteingeschäft.
- Karten an den großen Kassen, Bargeld für alles Kleine, das Boot für die Wege.